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 Maximillian Anders

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Maximillian Anders
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Alter : 28
Ort : An den Ufern des Arno|Pisa

BeitragThema: Maximillian Anders   Sa Apr 10 2010, 13:40















NAME

»Gestatten, mein Name ist Maximillian Anders... Nein, ich bin nicht verrückt, oder so. Ich heiße mit Nachnamen tatsächlich so und ich bin kein Deutscher, sondern ein waschechter Engländer.
Ich glaube der Vorname war die Idee meines Vaters. Natürlich, was auch sonst... nur mein Vater kann mir so einen abnormal langen Namen geben, der auf keinen Personalausweis passt. Nun, wie dem auch sei. Er wollte mich Maximillian nennen, weil er seinen Sohn immer so nennen wollte, wenn er mal einen bekommen sollte. Mein Spitzname ist natürlich Max, oder auch Maxi, aber das finde ich echt albern, also unterlasst es bitte.
Der Nachname Anders entstammt einer alten, irischen Linie von Adligen. 'Andoros' ist die Ursprungsform davon, genauer gesagt 'da Andoros'. Den kleinen Adelszusatz verlor unsere Familie jedoch schon im 14. Jahrhundert, da sie sich einige Dinge leistete, die nicht als sehr fein angesehen wurden. Mein Vorfahr wurde daher zum Tode verurteilt und man nahm uns die Adelsbezeichnung und änderte den Namen in Andes woraus dann irgendwann Anders wurde.

GEBURTSTAG & ALTER

»Ich bin am 25.06.1989 geboren. Ich wurde aus dem Jahr 2009 hierher gebracht, ich bin also im Moment 20 Jahre alt.

HERKUNFT/Universum

»England / Cornwall
Selbst erdachter Chara

AUFGABE/BERUF

»Ich habe vor wenigen Monaten angefangen zu studieren, Kunstgeschichte. Um mein Studium zu finanzieren arbeite ich in einer Nachtbar.

Rasse

»Ich glaube, ich kann mit gutem Gewissen behaupten ein Mensch zu sein.

Gesinnung

Gut





Andre Anders|50 Jahre|Vater|Anwalt
»Nun, es wäre untertrieben zu sagen, dass ich eine Abneigung gegen meinen Vater habe. Nein, habe ich nicht, ehrlich. Ich hasse ihn vielmehr aus tiefstem Herzen. Aber man kann ja nicht alles haben, hm? Als ich noch ein kleiner Junge war, war mein Vater so etwas wie ein bester Freund für mich. Mit den Jahren die ich älter wurde, veränderte sich diese Bindung zusehends. Alles was mein Vater wollte, war Leistung. Er akzeptierte kein Nein und keine andere Meinung von meiner Seite aus. In solchen Situationen war er dann ganz der Anwalt, den er vorher nie so hatte raushängen lassen. Ich separierte mich immer mehr von seinen Vorstellungen eines guten Sohnes und wir gerieten in einen schrecklichen Streit, der damit endete, dass ich auszog.


Marilyn Anders, geb. Rieu|
48 Jahre|Mutter|Autorin

»Und nun zu meiner Mutter.... sie ist das genaue Gegenteil meines Vaters und ich liebe sie wirklich sehr. Noch heute kann ich zu ihr kommen und mich in den Arm nehmen lassen, wenn es mir schlecht geht. Wir verstehen uns sogar ohne Worte, das haben wir immer getan. Meine Mutter ist ein eher ruhiges Gemüt, sie lebt gerne in den Welten, die sie zu Papier bringt und bleibt trotzdem immer in der Realität. Sie arbeitet hart, um unsere Familie zu ernähren, und lässt mir immer noch etwas finanzielle Unterstützung zukommen – die ich eigentlich gar nicht möchte – sehr zum Missfallen meines Vaters. Mit ihr kann ich stundenlang reden, lachen und ihr all meine Probleme anvertrauen. Sei es von der Arbeit, privat oder wenn es sich um Mädchen dreht. Bei ihr ist jedes dieser Geheimnisse gut aufgehoben.


Maya Anders|19 Jahre|Schwester|Sängerin
»Als letztes wäre da noch meine Schwester. Maya ist die schönste Frau, die mir je begegnet ist und ich sage ihr das auch mindestens fünf Mal jeden Tag. Und sie hat die Stimme eines Engels. Erst vor wenigen Monaten gewann sie einen Wettbewerb für Opernsänger an der südlichen Küste Italiens. Maya ist so etwas wie meine beste Freundin, doch trotz allem bleibt sie meine kleine Schwester. Wir können gemeinsam über alles lachen, aber ich will sie auch beschützen und stehe ihr gerne mit männlichem Rat zur Seite, wenn sie von einem der vielen Männer mal wieder verarscht wurde, der sie nur haben wollte, weil sie schön ist. Ich denke manchmal nervt sie mein Beschützerinstinkt ein bisschen, doch sie ist ein so sanftes und zartes Wesen, dass ich einfach nicht anders kann.



»Max ist … einfach Max eben. Das ist wohl er Grund weswegen er auf der einen Seite liebenswert ist und auf der anderen Seite von vielen nicht geduldet wird. Seine Stärken sind somit gleichsam seine Schwächen.

Zuerst wäre wohl anzumerken, dass er sich für nichts und niemanden auf der Welt verbiegen lässt oder sich verbiegen würde. Er ist stolz auf das was und wie er ist und genauso möchte er auch von den Menschen geliebt und verstanden werden. Wie in meist allen Lebenslagen hat er auch hier seine eigene unumstößliche Meinung, die ihm niemand nehmen kann. Er mag Menschen, die nicht zu stolz sind zuzugeben, dass auch sie Macken und Schwächen haben. Gerade das findet er interessant, wenn er jemanden kennen lernt und darum würde er auch niemals seine eignen um jemand anderen Willens über Bord werfen. Wo wir gerade bei Macken sind. Max ist hoffnungslos zynisch und sarkastisch und es fällt schwer sich vor seiner scharfen Zunge zu retten, wenn er einen erst mal als 'Opfer' auserkoren hat. Auf der Gegenseite ist er jedoch ausgesprochen sensibel und es ist nur zu leicht ihn zu verletzen, doch er hat sich mit der Zeit einen dicken Pelz zugelegt, den niemand so leicht durchdringen kann.
Außerdem hat Max einen Ordnungsfimmel. Wenn er einmal dazu Zeit findet zuhause etwas zu kochen, organisiert er sich sehr geschickt und zeitsparend, so dass bis auf das Essen und das Gedeck hinterher nichts mehr im Esszimmer auf seine Arbeit hinweist. Was ihm dabei jedoch nicht unbedingt dienlich ist, ist seine Schusseligkeit. Max ist ganz furchtbar vergesslich und in manchen Situationen denkt er sich, dass ein Schlag auf den Kopf ihm vielleicht das Gedächtnis zurück bringt, wenn er mal wieder da steht und völlig verplant ist und nicht weiß, was er vor zwei Sekunden noch machen wollte.

Natürlich hat auch Max Seiten an sich, an denen man im Normalfall nichts anzusetzen haben könnte. Zu nennen wäre hier sein ausgesprochener Ehrgeiz, den er seit jeher an den Tag legt und der es ihm vor einigen Jahren gestattete an einer der besten Universitäten Italiens zu studieren. Selbst in der Bar arbeitet er manchmal etliche Überstunden, nur um genug Geld zusammen zu kriegen, um sich auch jetzt wieder ein Studium leisten zu können. Sein Ziel ist es irgendwann einmal ein Diplom als Kunsthistoriker zu haben und dafür gibt er alles. Allerdings wird sein Ehrgeiz wieder durch die Tatsache abgedunkelt, dass er ihn nur aufbringt bei Dingen, für die er sich wirklich interessiert. So zum Beispiel bei seinem Hobby, der Musik. An dieser Stelle wäre anzumerken, dass Max über das absolute Gehör verfügt, was bedeutet, dass er jede noch so kleine Tonabweichung wahrnimmt. Und so kann es vorkommen, dass er beim Stimmen seiner Gitarre schon mal ewig dasitzt, bis sie wirklich perfekt klingt.
Auf manche mag das verwirrend wirken, denn Max kümmert sich eher weniger um solche Kleinigkeiten. Nein, im Gegenteil, er denkt meist zuerst an andere, bevor er sich um sein eigenes Wohlergehen Gedanken macht und da passen lange Überlegungen zu seiner eigenen Person eigentlich nicht rein.
Max verbringt seine Zeit ausgesprochen gern mit den Menschen, die ihm nah stehen, so zum Beispiel mit seiner Mutter und seiner Schwester, für die er alles tun würde.

Im Kontrast zu seinem etwas verrückten und zynischen Wesen wirkt Max bei manchen Menschen im ersten Moment vielleicht etwas unterkühlt, was er aber eigentlich gar nicht ist. Es ist so etwas wie ein natürlicher Schutzwall, der ihm von der Lebenserfahrung der letzten Jahre aufgedrückt wurde. Da er sich einen (Ex-)Studenten schimpfen kann und sogar schon alleine wohnt, weiß er was Verantwortung bedeutet und was man alles mit Zynismus und zuviel Verrücktheit kaputt machen kann. Daher hält er sich manchmal etwas zurück, doch wenn man dann auf ihn zugeht und mit ihm spricht, ist er wieder der liebenswerte, junge Mann mit allen Ecken und Kanten, die er niemals aufgeben würde.

Alles in allem kann man wohl sagen, dass Max ausgesprochen eigen ist, und ein Mensch, der sich immer selbst treu bleibt und Menschen schätzt, die dies ebenso tun.

STATEMENTS » Maya Anders; Schwester
»Max ist manchmal der am besten organisierte Mensch, den ich kenne. Und manchmal ist er auch das Chaos in Person, weil er oftmals nicht weiß, was er will – oder besser, er weiß nicht, was er zuerst will. Oftmals durfte man wirklich nicht in sein Zimmer kommen, ohne sich vorher ausdrücklich bei ihm die Zusicherung geholt zu haben, dass auch wirklich aufgeräumt ist, ansonsten konnte es sein, dass man sich das Genick brach, weil man über etwas wie einen Stapel Wäsche gestolpert ist, oder auch über einen seiner zahlreichen Rucksäcke. Max war immer ein sehr 'freier' Mensch. Man durfte ihn niemals irgendwie einsperren, oder binden, was wohl auch der Grund ist, weswegen er sich mit unserem Vater nie verstand. Unter der Fuchtel von Dad wurde er zu einem Rebell – mit einem sehr großen Herzen und den treusten Augen, die ich je gesehen habe. Er hat sein Herz am rechten Fleck und ist für die Menschen da, die er liebt. Und er besitzt eine Menge Ehrgeiz, wie ich feststellen musste, denn ich hatte mich Anfangs sehr gewundert. Max? Studieren? Doch er bewies uns allen, dass er fähig ist auf eigenen Beinen zu stehen und er ließ seine Familie doch nie im Stich. Besonders für mich ist er noch heute immer da. Obwohl sein Job seine Nächte ausfüllt, ist er immer für mich da und außerdem verbindet uns unsere Liebe zu Musik. Wenn ich traurig bin, oder ihn aus irgendeinem anderen Grund brauche, ist er immer da und hält mich.

SONSTIGE INFORMATIONEN
Linkshänder, hat ein absolutes Gehör, guter Koch, spielt hobbymäßig Basketball, guter Reiter, liebt Asien und die dortige Kultur, Gitarrist, Pianist



AUSSEHEN
»Mit 1.90m sticht Max ein wenig aus der Menge hervor – mehr, als ihm lieb ist. Dabei ist er auch nicht unbedingt ein unangenehmer Anblick, schlank und athletisch gebaut wie er ist. Doch er wirkt dabei weder protzig, noch übertrieben muskulös, obwohl er einen kräftigen Oberkörper und wohl geformte Arme vorzuweisen hat. Gerne bringt er dies mit etwas enger anliegenden Klamotten zur Geltung.

Max hat das Gesicht eines Superstars, sagt seine Schwester immer, er selbst ist da ganz anderer Meinung. Seine Züge sind markant und an einigen Stellen dafür etwas weicher geschnitten, so dass im Ganzen seine Erscheinung schon fast als gut aussehend durchgehen mag, obwohl er selbst der Meinung ist, dass sein Gesicht zu länglich ist. Er kann aber sagen was er will, er wirkt auf jeden Fall männlich, was seine Augen noch einmal zu einer Besonderheit werden lassen. Sie sind dunkel und von Sanftheit durchzogen, die man so selten bei Menschen findet. Sie sind leicht mandelförmig, so wie es eigentlich mehr im asiatischen Raum üblich ist. Wer ihn lange und gut kennt, der versteht die Sprache seiner Augen mit Sicherheit, doch für Fremde ist sie einfach nur ein Rätsel, da er manchmal schauen kann, als wäre er absolut emotionslos. Außerdem trägt er des öfteren mal grüne Kontaktlinsen, die das schwarz seiner Augen zu einem interessanten grün-braun aufhellen. Da er ohnehin eine Sehschwäche hat trägt er auch öfter eine Brille, mit eckiger Form und dünnem schwarzen Rand.
Die Haare des jungen Engländers sind von Natur aus strohblond. Da er aber gerne experimentiert waren sie aber auch schon wasserstoffblond, schwarz, rotbraun, und sogar violett. Farblich ist man wahrlich vor nichts gefeit bei ihm. Auch was den Schnitt angeht, legt er sich nicht gerne fest. Mal schulterlang, mal streichholzkurz, oder adrett und männlich zurück gekämmt. Neuerdings trägt er sie kinnlang und stets zurück gekämmt, in einem dunklen Blond. Max ist unbestreitbar eitel, weswegen er morgens manchmal länger als so manche Frau braucht, um seine Frisur in Form zu bringen. So kann es schon mal passieren, dass er eine halbe Stunde vor dem Spiegel steht, nur um sich 'hübsch' zu machen. Daraus lässt sich schon ziehen, dass er ein ausgesprochen gepflegter, junger Mann ist, auch wenn es manchmal gar nicht so scheinen mag.

Da Maximillian sich nicht gerne festlegt, findet man bei ihm auch alles Mögliche an Klamotten. Man kann nicht einmal sagen, dass er einen bestimmten Stil hat, er würfelt einfach das zusammen, was ihm gerade zusagt. Farblich jedoch bleibt man bei ihm immer auf einer Ebene; brauen, schwarz, weiß und rot findet man am häufigsten bei ihm. Auch andere Farben beherbergen seinen Kleiderschrank, doch zu denen greift er nur zu besonderen Anlässen.
Jedoch kann man sagen, dass er eine Vorliebe für Leder hat. Schon in seiner frühen Jugend beklagte seine Mutter sich über diesen teuren Geschmack, doch Max sparte sein ganzes Geld für eben solche Klamotten zusammen. Und T-Shirts mit verrückten Aufdrucken findet man ebenfalls häufig bei ihm. Und Hüte, das ist auch noch ein Faible von ihm. Zwar achtet er hierbei immer darauf, dass sie ihm auch stehen, aber man kann guten Gewissens sagen, dass er eine beachtliche Sammlung besitzt.

Seine Kennzeichen sind sein Schmuck und seine Ohrringe. Er trägt gerne Ringe, Armbänder aus Silber und Ketten. Im linken Ohr hat er zwei Ohrlöcher, die er meist mit irgendwelchen Glitzersteinchen bestückt. Am linken Handgelenk trägt er ein Tattoo, das sich bis zu seiner Armbeuge zieht und einen arabischen Schriftzug darstellt, der da lautet 'Don't talk to me like a fool – it steals your beauty, mate'. Das Tattoo stammt noch aus seiner frühen Jugend und hatte damals eine andere Bedeutung für ihn, als heute. Damals ließ er es sich machen, um gegen seinen Vater zu rebellieren, heute bedeutet es für ihn, dass er manchmal nur den Kopf über die Dummheit mancher Menschen schüttelt.




Besondere Fähigkeiten

»Wie bereits erwähnt verfügt Maximillian über das absolute Gehör, was bedeutet, dass er in Musikstücken jede noch so kleine Tonabweichung wahrnehmen kann.
Er kann außerdem verdammt lange und gut zuhören und verfügt über eine Menge an Menschenkenntnissen, die es ihm gestatten immer wieder gute Ratschläge zu geben.
Nicht zuletzt war Max schon immer ausgesprochen weitsichtig und besitzt ein gutes Organisationstalent. Er bewahrt immer den Überblick und kann langfristig planen, ohne dass es nach hinten losgeht.

Magische Kräfte

-/-




BISHERIGES LEBEN»
Mein bisheriges Leben war nicht besonders interessant, doch ich werde allein der Vollständigkeit halber wider Willen darüber erzählen. Geboren wurde ich in einer viel zu heißen Juninacht im Jahr 1989 in England, Cornwall. Das erste Jahr meiner Kindheit verbrachte ich mit meinen Eltern in einem kleinen Haus mit wunderschönen Garten in der englischen Stadt. Meine Mutter erzählt immer gerne davon, dass ich ein sehr netter Junge gewesen sei, der immer so neugierig war, dass ich schon mit vier Jahren anfing zu lesen, obwohl ich es eigentlich gar nicht konnte.
Knapp ein Jahr nach meiner Geburt kam auch schon meine Schwester Maya auf die Welt und ich freute mich von Anfang an nun nicht mehr alleine zu sein. Meine Schwester war immer die Zärtere von uns beiden, die Verletzliche und die Schutzbedürftige. Während ich älter wurde und immer mit meinen Freunden – und ich hatte immer viele Freunde – draußen spielte, blieb sie lieber bei unseren Eltern oder setzte sich mit ihnen raus in den Garten. Maya hängte sich immer an mich dran, um mit anderen Kindern in Kontakt zu kommen und wenn das geschafft war, spielte sie auch eigenständig und wusste sich zu beschäftigen.

In der Schule war es ähnlich. Durch meine Offenheit und mein wissbegieriges Wesen scharte ich eine Menge Freunde um mich und zog meine Schwester oftmals mit, damit sie nicht alleine dastand. Ich tat es nicht aus Mitleid, sondern weil ich sehr an ihr hing. Während ich mich bei meinen Mitschülern sehr beliebt machte, lernten mich meine Lehrer schnell hassen. Nun... hassen ist vielleicht etwas hart ausgedrückt, aber sie hatten eine gewisse Abneigung gegen mich, obwohl ich ihnen den nötigen Respekt entgegen brachte. Ich hörte nur selten auf das, was sie sagten. Allgemein hörte ich nur auf meine Eltern und selbst die taten sich manchmal schwer damit mich im Zaum zu halten. Meine guten Noten und meine Höflichkeit hielten sie jedoch davon ab gegen mich zu appellieren.

In der höheren Schule ging das gerade so weiter, doch als ich dann ins Basketballteam eintrat, sahen meine Lehrer das etwas anders. Sie widersprachen mir nicht mehr ganz so oft – vielleicht hatten sie Angst, einer ihrer besten Spieler würde auf nimmer Wiedersehen verschwinden. Es machte mir das Leben leichter und ich begrüßte es. Ich begann mir mehr Zeit für Musik zu nehmen, als ich merkte, dass ich über ein so gutes Gehör verfügte, dass es mir gestattet war jede noch so kleine Tonabweichung in Liedern wahrzunehmen. Und so entdeckte ich auch die hinreißende Stimme meiner Schwester, als sie bei der Auswahl für die Schulband vorsang. Ich sagte ihr ohne Umschweife, dass sie zu schade sei für eine einfache Schulband, denn sie hatte schon damals eine umwerfende Stimme. Gemeinsam gingen wir nach London und besuchten dort die Oper. Maya zierte sich zuerst und war völlig verängstigt bei der Vorstellung dort vorzusingen, doch mit viel Geduld überredete ich sie schließlich, was zum Erfolg hatte, dass sie eine Gesangsausbildung und ein Stipendium in der Tasche hatte.

Während meine Schwester zu einer Opernsängerin ausgebildet wurde, waren wir oftmals zusammen in Klavierbars, um einfach mit unseren Freunden zusammen zu sein und die Abende ohne Arbeit und Gedanken an Schule verbringen zu können. Ich lernte zu diesem Zwecke Klavier spielen und Maya sang die Stücke, die ich spielte. Zu dieser Zeit begann ich immer öfter mit meinem Vater zu streiten, weil er meinte mir vorschreiben zu können, wie ich mich kleidete, was ich tat – am besten noch, was ich zu denken hatte. Es nervte mich einfach unglaublich. Ich ließ mir mein Tattoo stechen, etwas was er mir niemals gestattet hätte, die Erlaubnis ging von meiner Mutter aus.

Doch dann geschah etwas, womit keiner von uns gerechnet hätte. Ich erinnere mich noch gut daran, wie meine Mutter schrie, und rief, dass Wellen kommen würden. Und viele andere riefen das Selbe. Und dann war es plötzlich ruhig. Ich trat hinaus und fand eigentlich alles so wie sonst vor, doch tatsächlich hatte sich die Welt grundlegend geändert. Es fiel mir schwer mit der neuen Situation zurecht zu kommen, und vor allem wollte ich Maya noch mehr beschützen, als vorher. Das brachte sie bald dazu mir die Augen auszukratzen und ich erlebte das einzige Mal in meinem Leben, wie sie richtig ausrastete. „Hör auf mich wie ein rohes Ei zu behandeln, ich kann auf mich selbst aufpassen!“ Das war das Einzige, was sie sagte, oder besser gesagt schrie. Ich beschloss also mich etwas zurück zu halten.

JETZIGES LEBEN & BEZIEHUNGSLEBEN

Ich habe meinen Abschluss gemacht und ging danach nach Italien, um zu studieren. Vor kurzem kam auch Maya hierher und setzte ihr Musikstudium fort. Ich musste einfach von zuhause fort, es hat mich erdrückt. Und hier in Italien habe ich auch meine allererste Jugendliebe wieder getroffen – Holly. Die Geschichte mit Holly und mir ist etwas eigenartig.

Wir lernten uns in der Mensa der Schule kennen und sie fiel mir sofort auf. Nicht etwa, weil sie so schusselig war, wie sie zuerst dachte, sondern einfach weil sie ein hübsches Mädchen war. Ihr Lachen gefiel mir – und ihre Augen ebenfalls. Das ist für mich bei einem Menschen das Wichtigste, die Augen und die Stimme. Wenn jemand klingt wie eine Gießkanne, hat man bei mir keine Chance.
Wir gingen einige Male aus und kamen zusammen. Ich erkannte schnell, dass sie meine große Liebe ist. Im Grunde lief alles perfekt – bis ich anfing zu studieren. Irgendwie riss uns das auseinander. Wir begannen uns weniger zu sehen und lebten uns irgendwie auseinander.

Ich hatte erst wirklich vor mich von ihr zu trennen, obwohl ich sie sehr liebte. Doch ehe ich diese Entscheidung festigen konnte, eröffnete sie mir, dass ich Vater werden würde. Und das konnte ich dann natürlich nicht machen. Ich bin zwar ein freier Vogel, wie Maya es immer so schön sagt, doch ich kenne auch Verantwortungsbewusstsein. Und Holly nun einfach stehen zu lassen, wo sie ein Kind von mir bekam, das brachte ich nicht fertig, zumal ich sie ja auch noch liebte. Ich muss zugeben, ich hatte meine Augen auch mal auf andere hübsche Mädchen geworfen, aber mehr aus Verzweiflung, als aus dem Grund, dass ich Holly nicht mehr geliebt hätte.

Vor einem Jahr wurde ich dann Vater, was sich zwar schwer mit meinem Studium vereinbaren ließ, aber ich tat alles dafür, um meine kleine Tochter sooft wie nur möglich zu sehen. Und auch zu Maya habe ich noch immer die gleiche enge Bindung, wie früher. Wir gehen oft zusammen weg, ich mit meiner Gitarre und sie in einem hübschen Kleid und wir setzen uns in eine unserer geliebten Klavierbars und machen Musik. Die Angst vor den drohenden Schatten bleibt, doch ich versuche sie so gut wie nur möglich zu verdrängen.



REGELN GELESEN?

Ich habe sie erstellt (:

WEITERE CHARAKTERE??

Luigi Giovinco
Guido Duponte
Katrina Wise
Ariella Fasano
Grace Erens
Shinuku Asato

CHAR- oder STECKBRIEFWEITERGABE?

Ich werde bestimmt nicht gehen (: Aber wenn ich den Char mal nicht mehr will, gebe ich nichts weiter. Weder Steckie, noch Set. Meins, meins, meins


AVATAR?

Jon Bon Jovi



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