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 .:Don't fear, I'm there for you...:.

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Maximillian Anders
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BeitragThema: Re: .:Don't fear, I'm there for you...:.   Mo Apr 26 2010, 15:38

Maxmillian Anders &.& Naila de la Casa

̣»Einstiegspost«

Maxmillians Blick streifte leicht skeptisch umher. Seit er in Italien war, geschahen nur noch merkwürdige Dinge um ihn herum... Er war nicht sicher, was er davon halten sollte. Nicht nur, daß die Welt im wahrsten Sinne des Wortes untergegangen war, nein... andere Merkwürdigkeiten geschahen auch und das war es, was ihm wirkliche Sorgen bereitete. Dinge, die man nicht erklären konnte, waren ihm von vorne herein schon einmal suspekt... Dabei hatte er Italien eigentlich immer gemocht, so als Land und als Urlaubsziel und eventuell auch zum Wohnen und Leben.

Seine Unruhe hatte ihn heute an die Ufer des Arno getrieben, und er hatte seine Gitarre gegriffen und war hinaus gegangen, um sich in die Sonne zu setzen und zu spielen. Das war ein guter Weg, sich abzureagieren und nicht nachdenken zu müßen. Er sang seine Songs leise mit - manchmal wählte er die Worte ganz willkürlich und mal klang die Melodie sehr tragend, mal ganz fröhlich, oder gar ein wenig unheimlich... Er hatte schon immer mit den Tönen spielen können, ohne daß es jemals merkwürdig klang.

Während er spielte und leise sang, ließ er den Blick über die Spaziergänger am Ufer des Flußes gleiten. Er selbst hatte sich einen Platz auf einer Band unter einer Trauerweide gesucht, wo er etwas vor der brennenden Sonne geschützt war und niemanden störte. Seine Musik wurde sanft vom Wind getragen und er schloß für einen Augenblick die Augen. Obwohl er am Morgen noch Ärger verspürt hatte, hätte der Moment nicht besser sein können. Er tat genau das, was er wollte. Und außer in dringenden Fällen sollte man ihn wohl nicht stören...

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Naila de la Casa
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BeitragThema: Re: .:Don't fear, I'm there for you...:.   Mo Apr 26 2010, 16:03

Maxmillian Anders &.& Naila de la Casa

̣»Einstiegspost«

Naila krallte sich immer noch fest an ihren Teddy, so wie sie verschwunden war, war sie hier am Ufer des Arnos wieder aufgetaucht. Mitten vor einer großen Trauerweide war sie aufgetaucht, sich einfach wie aus Rauch davor materialisiert. Noch hatte sie Niemand in der gegen war genommen, zu geschockt war die Kleine gewesen.
Ganz vorsichtig tat das kleine Mädchen nun ein Auge, dann das andere auf, den kleinen Kopf immer noch ein wenig zwischen den dünnen Schultern vergraben und den Teddy noch immer stak umklammert.

Langsam löste sich ihr Griff und sie sah sich sichtlich mehr als überrascht um. Die Augen des kleinen Mädchens waren vor Erstaunen weit auf und funkelten nun strahlend blau, auch den Mund hatte die kleine vor erstaunen weit offen.
Das war nicht das zerstörte Italien was sie verlassen hatte,... trotzdem sah Alles hier so gleich aus wie in .. Florenz..
Ihre Tante hatte in Florenz direkt am Arno gewohnt oft war sie damals mit jikken und Arlan ihren Brüdern am Fluss entlang gerannt und,.. dieser Fluss sah genau danach aus.. nach dem Arno. War das denn hier etwa auch Italien?

Langsam, den Teddy immer noch fest im Arm drehte sie sich zu dem jungen Mann um der so schön auf seiner Gitarre spielte. Sie musterte ihn kurz schockiert als wäre er ein ailien und stellte dann fest das er genau so blonde Haare hatte wie ihr Bruder. Traurig sah sie einen Moment zu Boden und merkte wie eine Träne ihr aus ihren großen Kulleraugen in das Gras viel.

Ganz sachte klopfte sie sich langsam den Staub von ihrem viel zu großen, dunkelroten Pulli und besah sich einen kleinen Blutfleck der auf ihrer Hose genau am Knie war.
Sie schluchzte einmal leise bei dem Gedanken und überlegte fieberhaft was sie jetzt machen sollte während sie in der Linken Hand immer noch ihren Teddy so fest hielt das ihre Knöchel beinahe weiss wurden.

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Maximillian Anders
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BeitragThema: Re: .:Don't fear, I'm there for you...:.   Mo Apr 26 2010, 16:16

Maxmillian Anders &.& Naila de la Casa

Max hielt irgendwann darin inne zu spielen und stimmte sein Instrument neu - das viele Spielen war manchmal ganz und gar nicht gut für die Saiten. Er drehte ein wenig, um die Spannung zu erneuern, als er plötzlich zusammen schrag. Was war denn nun los, wurde er langsam verrückt? Unweit von seinem Platz unter der Weide stand - ganz plötzlich - ein kleines Mädchen... War sie vor wenigen Augenblicken auch schon da gewesen? Und wie sie aussah... als hätte sie sich im Dreck gewälzt und sich dabei die Hände aufgeschürft ...

Er runzelte die Stirn und sein Blick fiel auf den Blutfleck an ihrer Hose... Nun, Max hatte seiner Schwester sicher immer mal wieder ein aufgeschlagenes Knie verarztet, doch die Kleine hatte nirgendwo eine Wunde, die blutete... was war nur mit ihr geschehen? Während er sich das noch fragte, sah er, daß ihre Finger sich um einen kleinen Teddybären krallten und daß ihre Knöchel ganz weiß waren, weil sie so fest zupackte.

Allmählich kam eine leise Sorge in ihm hoch. Rasch legte er das Instrument beiseite und ging auf die Kleine zu. Er ging in die Hocke, um etwa mit ihr auf einer Augenhöhe zu sein. »Hey, kleine Maus... was ist denn mit Dir gestehen, hm? Wo ist Deine Mutter und Dein Vater?« wollte er mit sanfter Stimme wißen. Ein Windstoß fuhr ihm durchs Haar und er zuckte zusammen. Ein Hauch von Schwarzpulver Geruch stieg ihm in die Nase - ein Geruch, der ihm nur allzu vertraut war. Sein bester Freund hatte immer danach gerochen, wenn er mal wieder aus einem Kriegsgebiet zurück gekommen war. Und das bei diesem kleinen Mädchen zu riechen erschreckte ihn nun doch mehr, als er sich eingestand.

Doch er verstand plötzlich, was hier los war, jedenfalls glaubte er das. Ganz sachte griff er dem Mädchen unters Kinn und hob ihren Kopf an. Ihre Tränen taten ihm in der Seele weh - verdammt, sie war nur ein Kind! »Ganz ruhig, meine Liebe... du bist in Sicherheit...« sagte er leise. Zumindest fürs Erste war sie das wohl... für den Fall, daß sie jetzt nicht auf dem Absatz kehrt machte und davon lief.

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Naila de la Casa
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BeitragThema: Re: .:Don't fear, I'm there for you...:.   Mo Apr 26 2010, 16:48

Maxmillian Anders &.& Naila de la Casa

Erschrocken sah Naila auf als sich der Junge Mann vor sie kniete und trat ängstlich leicht einen Schritt zurück. Aus ihren großen Augen sah sie zu dem Blonden auf.
Leicht merkte sie wie etwas ihr Gesicht Kitzelte und merkte wie ein kleiner, blauer Schmetterling ihr um das kleine Näschen flatterte und musst das erstemal nach langer Zeit wieder lächeln, und es war ein schönes Lächeln ein Lächeln welches ganz von Herzen kam und was nur in Kinderaugen so leuchten konnte.

Doch es verflog schneller als es gekommen war, schneller als der Schmetterling wieder weg war. Sie sah wieder wortlos zu Boden als sie die Frage Maximilians hörte und in ihren großen Knopfaugen bildete sich wieder eine Träne die ihr die Wange runter lief.
Was mit ihren Eltern war, wollte der junge Mann also wissen? Das wusste die Kleine auch nicht genau. Nur das sie wohl für immer schlafen würden, wusste sie.
Ihr Herz schlug schwer und sie hatte das Gefühl als würde ihr ganzer Körper bei diesem Gedanken wie gelähmt sein. Leicht fing sie an zu zittern und merkte wie eine Träne nach der anderen langsam über ihr Kinn und in das Gras rann. Das Herz des kleinen Mädchen schien für sie beinahe einen Moment still zu stehen.

Dann merkte sie wie der Blonde ihr leicht das kinn anhob und sah aus ihren Augen direkt in die seinen. Alles in ihr wollte nun einfach sich nur umdrehen weg rennen, irgendwo hin egal wo hin nur weg von hier weg von Allem, oder wollte doch alles in ihre hierbleiben, hier wo alles, noch in „Ordnung“ schien.
Sie bekam keinen Ton raus und sah Maximilian nur Stumm an und nickte, beinahe schon apathisch. Ihren Teddy hatte sie immer noch ganz feste in der Hand und hob ihn nun ganz vorsichtig beinahe schützend in ihre Arme und umklammerte ihn vor ihrer Brust, beinahe so als wolle ihr ihn irgendjemand weg nehmen, oder so als wäre es ihr einziger Schutz gegen das alles hier.

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BeitragThema: Re: .:Don't fear, I'm there for you...:.   Sa Mai 08 2010, 12:33

Maxmillian Anders &.& Naila de la Casa

Zuerst lächelte sie - und im nächsten Moment, bei der Frage nach ihren Eltern, bildeten sich Tränen in ihren Augen. Maximillian verstand diese Antwort auch ohne, daß sie noch etwas gesagt hätte. Er begriff, daß ihr etwas Schlimmes zugestoßen sein mußte - viel schlimmer, als alles, was eine Kinderseele ertragen konnte. Er wußte zwar nicht, was sie hatte sehen müßen, doch allein es sich vorzustellen war ihm schon ein Grauen und er konnte es dem kleinen Mädchen nur allzu gut nachempfinden, was sie dachte.

Er ließ sie wieder los, um ihr nicht noch mehr Angst zu machen. »Du mußt Dich nicht mehr fürchten, meine Kleine. Hier bist Du in Sicherheit«, sagte er leise. Er wußte selbst nicht, ob das der Wahrheit entsprach, denn wer war schon im Unbekannten sicher?! Doch bisher war nichts geschehen, was ihn glauben laßen würde, daß es anders war...
Maximillian mußte zugeben, daß die Situation ihn leicht überforderte. Er hatte keinerlei Erfahrung mit Kindern und ob ihn sein Feingefühl hier sehr viel weiter brachte, wußte er auch nicht. Er konnte dem kleinen Mädchen geradezu ansehen, daß sie am liebsten ganz weit weg gelaufen wäre und vermutlich wäre es ihm wohl nicht anders gegangen. Aber er konnte sie schließlich nicht hier laßen...

»Sagst Du mir Deinen Namen?«, fragte er wieder mit weicher Stimme. Ja, ihr die Wahl zu laßen, ob sie es tat oder nicht, war wohl gar keine so schlechte Taktik.Am liebsten hätte er sich geohrfeigt. Er war ein erwachsener Mann und kam nicht einmal mit einem Kind klar... Er entschuldigte seine Unwißenheit damit, daß das hier schließlich auch eine besondere Situation war. Er kam ihr nicht mehr zu nah, als sie ihren Bären wie ein Schutzschild vor sich hielt, als fürchte sie, er könne eine Waffe ziehen und sie auf sie richten. Nein, er wartete einfach nur, was sie tun würde.

Maximillian schaute kurz zum Fluß, der sich leicht in der warmen Sommerbrise kräuselte. Er setzte sich ins Gras - womit er nun genauso groß war wie das kleine Mädchen. Sein Blick schweifte über das Wasser, »Hier brauchst Du Dich nicht zu fürchten, schau nur... Du findest hier nur den Frieden«, sagte er sehr leise und wies mit einer umfassenden Geste auf ihre Umgebung.

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Naila de la Casa
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BeitragThema: Re: .:Don't fear, I'm there for you...:.   So Jun 20 2010, 13:35

Maxmillian Anders &.& Naila de la Casa
»Du musst dich nicht mehr fürchten, meine Kleine. Hier bist Du in Sicherheit« die Worte Maximilians klangen so falsch, so verräterisch sicher, so dumm. Sie hielt den Teddy noch fester. Wieso sagte er so was, wo er doch keine Ahnung hatte, dass die Gefahr ganz nah war, sie war da.. oder hatte er doch recht?.
Die Kleine sah ihn einen Augenblick, der ihr wie mindestens 15 Minuten, eine Ewigkeit in Kinderaugen, vorkam. Sie sah ihn einfach nur an, als wolle das Mädchen so heraus finden ob Maximilian nicht schummelte, war da auch nichts was ihn irgendwie als Lügenbold zeichnete?.

Dann fragte der Blonde nach ihrem Namen, soviele Fragen, so viele Fragen... Einen Moment schien sie abwesend und schien allein über die Tatsache, der vielen Fragen, nach zu grübeln. So viele Fragen. Aber so schnell sich ihr Gemüt wechselte, tat es dies nun jetzt auch wieder. Sie lächelte ein wenig, naja sie versuchte zu mindestens ihren kleinen Mund und ihren Knopfaugen zu befehle ein kleines Grinsen hervor zu bringen.

„Mein Name ist Naila“ sagte sie leise und schaute ein wenig schüchtern und doch noch so verstört zu Boden. Mit der einen Hand pfriemelte sie nun nervös an ihrem Teddy herum, irgendwie wollte sie grade einfach alles vergessen, alles da lassen wo es war, alles hinter sich schmeißen, weg rennen, ein weißes Blatt Papier finden und ihr Lebensbild neu darauf malen, das alte einfach weg werfen, ganz weit weg werfen, zerknüllen und verbrennen, nicht mehr daran zurück denken. Die Erringen vergessen. Sie riss sich aus ihren Gedanken und sah zu dem Jungen Mann ein kleines bisschen rauf und sah ihn leicht neugierig an. „Und wer bist du?“ sie sah ihn genau in die Auge, und das konnte sie ja jetzt auch, nachdem er sich schließlich hingesetzt hatte. Sie mochte den Jungen irgendwie, er war so lieb.

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